NaNoWriMo: Tag 19

Eine reichlich chaotische Woche, in der das Schreiben so richtig schwer fiel, liegt hinter mir. Am Wochenende war die Aufholjagd angesagt. Natürlich kann ich zur Not am Ende noch Unmengen von Worten schreiben, aber darauf zu bauen, das würde mir Sorge machen.

Dann am Wochenende als ich darauf angewiesen war, Worte zu produzieren, fiel es mir schwer wie selten, überhaupt irgendetwas zu schreiben. Mit jedem nur denkbaren Trick versuchte ich mir selber Worte zu entlocken. Zum Teil wirklich Schrott - aber Worte, die gezählt werden dürfen, am Samstag immerhin 3.700, die auch bitter nötig waren. Schließlich, nach einer regelrechten Qual und den Überlegungen doch aufzugeben, da lief es gestern wieder. Bei knapp 28.000 kann ich doch auch nicht mehr aufgeben, oder?

Plötzlich gibt es eine Wendung in der Geschichte. Das wird eine Freude werden, bei der Überarbeitung. Denn der gute Rafael, der ist jetzt doch nicht mehr ganz so gut. Eher im Gegenteil. Zutiefst böse Anteile machen sich bemerkbar. Aber warum? Was will er? Noch elf Tage, es herauszufinden.

Jetzt bin ich wenigstens wieder im Plan: 32.311 Worte, ein paar mehr, als für den Tag vorgesehen waren. Stolz bin ich jetzt auf mich, dass ich an diesem Wochenende nicht das Handtuch geschmissen habe. Aber eine Frage, die stellt sich mir auch in diesem Jahr wieder: Wie konnte ich nur auf die verrückte Idee kommen, am NaNo teilzunehmen??? ;-)

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