NaNoWriMo: Tag 27 - It’s done!

Gewonnen

Das dritte NaNo-Jahr ist für mich vorbei sozusagen. Drei Tage vor Schluß gut durchs Ziel gelaufen. Gerade die letzten Tage sind besonders interessant. Gestern am Nachmittag, da fehlten noch mehr als 8.000 Worte und plötzlich hatte ich die Idee, dass ich das ja “mal eben” erledigen könnte. Aber es wurden nur 5.500, dann holten mich Fehler ein und ich nahm mir das Ende dann für heute vor. Die letzten Worte fast heilig. Denn dann ist es vorbei für dieses Jahr. Nein, fertig ist die Geschichte nicht, aber fast. Es braucht nur noch eine einzige Auflösung eines Handlungsstranges, dann ist sie wirklich komplett. Bis auf die “Kleinigkeiten”, wie Unklarheiten darüber welche Haarfarbe wer nun hatte und auch mal vertauschten Namen. Aber das gehört dazu, das habe ich schon in den Vorjahren gelernt.

Und wie Chris Baty auf der NaNo-Seite schreibt:

We salute your imagination and perseverance. The question we ask you now is this: If you were able to write a not-horrible novel in 30 days, what else can you do? The book you wrote this month is just the beginning.

From here on out, the sky’s the limit.

Und es macht auch stolz. Durch alle Zweifel hindurch. Durch “ich weiß überhaupt nicht, was ich schreiben soll” über Ablenkungen aller Art, trotz dämlichen Schnupfens und aller Überlegungen und Pläne, die sich sonst noch so einstellten. Einfach durchhalten.

Interessant auch, wie verschieden die Vorgehensweise ist. Für mich war von Anfang an (also seit der ersten Teilnahme 2005) klar, dass ich regelmässig schreiben wollte. Zwar auch einmal auf Vorrat ein wenig mehr, auch einen Tag als Pause aussetzen. Aber insgesamt doch regelmässig ein Tagespensum abarbeiten. Ich habe mir das dann einmal bei anderen angesehen. Manche schreiben die Woche über nicht, dann aber unendlich viel an den Wochenenden. Andere lassen sich auf einen wilden Sprint am Ende ein. Bei mir waren es eher relativ kleine, machbare Häppchen, immer auf der sicheren Seite.

Und - wieder einmal die Erkenntnis - wie Chris Baty sagt: wenn das möglich ist, was ist dann noch möglich? Oh, wie wäre es mit einem Feuerlauf?

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